Interview

Das Exklusiv-Interview mit Dipl.-Bw. (FH) Jörg Holstein,

dem Inhaber von mein haus Immobilien in Trier

Holstein Jörg 02

Frage: Was war Ihr Traumberuf als Sie Kind waren, Herr Holstein? 

Antwort: Wenn ich mich richtig erinnere, dann woll ich Kapitän auf einem Kreuzfahrtschiff werden. Vermutlich war dies aber nicht der einzige Berufswunsch in dieser Lebensphase.

Frage: Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Antwort: Das erste Geld ausserhalb der Familie habe ich im Moselstadion am Verkaufsstand bei Spielen von Eintracht Trier verdient. Damals spielte der SVE in der 2. Liga Süd. Ich habe Bier und Würstchen verkauft. Das Verkaufen und der Umgang mit Menschen hat mir schon immer Spass gemacht – bis heute hat sich das nicht geändert. Daher passt mein Beruf auch sehr gut zu mir.

Frage: Wie kam die große Inspiration zum Makler-Beruf?

Antwort: Immobilien und Architektur haben schon immer mein Interesse geweckt. Da ich ein guter Zuhörer bin und individuell auf Kundenwünsche eingehen kann, konnte ich mir die Makler-Dienstleistung sehr gut vorstellen. Eine große Portion Sachverstand und mein Gespür für die Immobiliensubstanz haben das Paket und somit meine Entscheidung rund gemacht. Mir ist es wichtig, eine kompetente und seriöse Makler-Dienstleistung zu liefern.

Frage: Womit verbinden Sie ein „Zuhause“?

Antwort: Ein „Zuhause“ ist dort, wo man sich am wohlsten fühlt.

Frage: Nach welchen Kriterien würden Sie sich selbst für einen Makler entscheiden?

Antwort: Ein Immobilienmakler geht mit hohen Sachwerten um. Daher sind Fachkompetenz gepaart mit regionaler Marktkenntnis für mich wichtige Kriterien. Allerdings ist eine gewinnende, sympathische Persönlichkeit ebenfalls sehr wichtig. Denn menschlich muss es auch passen. Wenn die Chemie nicht stimmt, wird daraus kein gutes Geschäft entstehen, weil ich kein Vertrauen aufbauen kann. Menschen kaufen von Menschen und nicht von Maklern oder Immobilienberatern.

Frage: Wo ist zu Hause Ihr Lieblingsplatz?

Antwort: Ich koche sehr gerne. Das entspannt. Daher bin ich gerne in der Küche!

Frage: Was mögen Sie am besten an sich selbst?                              

Antwort: Eine schwierige Frage. Es fällt immer schwer sich selbst einzuschätzen. Aber Geduld, Toleranz, Offenheit, Konsequenz und Humor helfen mir am besten unterschiedliche Situationen im Leben zu meistern – privat wie geschäftlich. Ich kann mich auf sie immer verlassen und weiß sie daher zu schätzen.

Frage: An welcher Eigenart von sich selbst müssen Sie noch arbeiten?

Antwort: Ich kann das schlecht beurteilen. Allerdings könnte mein Engagement beim Thema Sport stärker sein.

Frage: Was ist das Geheimnis Ihres bisherigen Erfolges als Makler?        

Antwort: Sich in andere Menschen hineinversetzen zu können, ihnen und ihrem Interesse Aufmerksamkeit zu schenken, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Ich bin auch ein Freund von Klarheit und Wahrheit. Es nützt nichts, einem Immobilienverkäufer falsche Hoffnungen zu machen. Sei es beim Verkaufspreis oder den Vermarktungschancen. Wenn von Beginn an die Situation realistisch eingeschätzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit einen Erfolg zu erzielen wesentlich höher. Leider wird dies nicht von allen Maklern so gesehen und somit Verkäufer enttäuscht und die Branche beschädigt.

Frage: Was ist Ihrer Meinung nach heutzutage die größte Herausforderung eines Immobilienverkäufers?            

Antwort: Beim Immobiliengeschäft beginnt und endet alles mit dem Preis. Die größte Herausforderung besteht somit darin, den richtigen Marktpreis einer Immobilie zu ermitteln. Die emotionale Bindung sowie fehlendes Fachwissen bei Eigentümern stehen hier oft im Wege. Darüber hinaus, je länger eine Immobilie am Markt angeboten wird, desto unvorteilhafter wirkt sich das auf den Verkaufspreis aus. Eine möglichst kurze Vermarktungszeit setzt wiederum ein professionelles, gut durchdachtes Marketingkonzept voraus. Zum Schluss kommt es auch auf das Verhandlungsgeschick an. Bei so vielen Punkten kann man schnell ins Straucheln kommen.

Frage: Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?                              

Antwort: Ich finde, dass Ehrlichkeit, Offenheit, Toleranz und Zuverlässigkeit die Basis einer jeden gelungenen Beziehung ist – privat wie geschäftlich. Daher sind mir diese Eigenschaften auch für mich selbst wichtig.

Frage: Was bedeutet für Sie als Kunde bei Ihren Dienstleistern in guten Händen zu sein?        

Antwort: Ich muss das Gefühl haben, dass ich fachkompetent und auf Augenhöhe beraten werde und dass alles unternommen wird, damit mir geholfen wird. Bei guten Dienstleistern werde ich auf jeden Fall mit meinen Bedürfnissen und Bedenken ernst genommen. Das ist das Gefühl, dass man als Kunde abgeholt wird und für einen Moment zusammen mit dem Dienstleister im gleichen Team spielt, um gemeinsam erfolgreich zu werden und ein Ziel zu erreichen. Wenn ich mich als Kunde optimal betreut fühle, empfehle ich die Dienstleistung auch gerne weiter.

Frage: Was heißt für Sie – Sinn für Immobilien – zu haben?  

Antwort: Es heißt das Thema Immobilien zu leben, um den Kunden einen möglichst hohen Mehrwert zu bieten. Einen Draht zu dieser Thematik zu entwickeln, um den Durchblick in einem sich ständig wandelnden Immobilienmarkt zu behalten. Ein exzellentes Netzwerk zu pflegen und stetig auszubauen, um sich zu informieren und zu inspirieren. Für Verkäufer und Käufer ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.  Schließlich nicht nur die Immobilien an sich als Thema zu sehen, sondern vor die allem Menschen, die sie besitzen und bewohnen.

Das Exklusiv-Interview durchgeführt am 16.04.2015 von der Wirtschaftspsychologin, Monika Ośka



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